WordPress: Deine eigene Website starten
Das beliebteste System für Websites und Blogs – so kommst du sicher und sauber an den Start.
Los geht'sWordPress ist ein kostenloses Open-Source-System, mit dem ein großer Teil aller Websites weltweit betrieben wird – vom kleinen Blog bis zum Online-Shop mit WooCommerce. Die Software bekommst du auf de.wordpress.org.
1. Hosting wählen
- Managed WordPress-Hosting: Der Anbieter kümmert sich um Installation, Updates und Backups. Ideal für Einsteiger.
- Klassisches Webhosting: Günstiger, du übernimmst aber mehr selbst. Die meisten Anbieter bieten eine Installation mit einem Klick.
- Technische Anforderungen: Achte auf eine aktuelle PHP-8-Version, MySQL 8 oder MariaDB und HTTPS. Die aktuellen Empfehlungen findest du auf wordpress.org.
- Serverstandort in der EU vereinfacht den Datenschutz.
2. Die ersten Schritte nach der Installation
- Theme auswählen: Ein schlankes, gut gepflegtes Theme ist besser als eines mit hundert Funktionen.
- Plugins sparsam einsetzen: Jedes Plugin ist zusätzlicher Code, der gepflegt werden muss. Installiere nur, was du wirklich brauchst.
- Permalinks einstellen: Unter Einstellungen → Permalinks "Beitragsname" wählen, für sprechende URLs.
- Impressum und Datenschutzerklärung anlegen und im Footer verlinken.
3. Sicherheit
- Updates: WordPress, Themes und Plugins regelmäßig aktualisieren – veraltete Plugins sind das häufigste Einfallstor.
- Backups: Automatische Backups einrichten und gelegentlich prüfen, ob sie sich wiederherstellen lassen.
- Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Admin-Konten.
4. Rechtliches
Als geschäftliche Website brauchst du ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Setzt du Tracking oder eingebettete Inhalte (z. B. YouTube) ein, brauchst du außerdem eine Cookie-Einwilligung. Mehr dazu in Selbstständig im Internet.
Alternativen
Für einfache Websites ohne Blog können auch Website-Baukasten eine gute Wahl sein. Sie sind weniger flexibel, dafür musst du dich um Technik und Updates kaum kümmern.